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"Wann geht die Therapie los? Wann kommt Momo? Kommt Leon auch?", diese und viele weitere Fragen sprudeln aus David heraus. Er kann es kaum abwarten. Gleich kommen die Therapiebegleithündin Momo und der Therapiebegleithund Leon und es wird gemeinsam "gearbeitet", wie es David sagt.

David ist zehn Jahre alt. Er leidet seit seiner Geburt an Tetraspastik, d.h. alle vier Extremitäten stehen unter akuter Anspannung und Verkrampfung. Aus diesem Grund ist David an den Rollstuhl gebunden, er kann nicht laufen und ist auf die Hilfe seiner Mutter stark angewiesen. David ist ein sehr wissbegieriger Junge, doch seine geistige Leistungsfähigkeit ist stark eingeschränkt. So merkt er sich zwar wichtige Regeln beim Autofahren oder Ortsnahmen von Freizeitparks – kann jedoch keine Handlungen eigenständig planen und ausführen.

David und Leon

Doch David gibt nicht auf – er ist stets motiviert sich zu konzentrieren – er kämpft - und die tiergestützte Therapie begleitet ihn und gibt ihm die notwendige Lebensfreude, um seine Ziele zu erreichen.

Die tiergestützte Therapie ermöglicht David bereits seit einigen Jahren eine ganzheitliche Förderung. Die Therapiebegleithunde erschaffen die Brücke zu der Therapeutin Daniela E. Hahn. Gemeinsam motovieren sie David zu einer klaren Artikulation im Bereich Sprache, sie animieren ihn zu gezielten Bein- oder Armbewegungen im Bereich der Motorik oder lassen ihn zu einer ruhigen Atemfrequenz wechseln im Bereich seines Energie-Stoffwechsels. Gezielte Körper-, Sprach und Wahrnehmungsübungen, die konzeptionell und methodisch über den Therapiebegleithund aufbereitet werden, kennzeichnen die Therapie.

In den vergangenen Jahren zeigten sich bei David, durch die Durchführung von Langzeittherapien im Bereich der tiergestützten Therapie, große Fortschritte auf. Mit Hilfe kontinuierlicher Übungen erlernte David seine Beine gezielt zu bewegen und mit Unterstützung in einer Schrittabfolge zu kontrollieren. Weiterhin lernte er kleine Aktionsabläufe selbstständig zu planen und auszuführen. Seine Freude und sein Stolz über seine Erfolge zeigt er seiner Mutter in Form von freudigem Fragen nach der tiergestützten Therapie, „denn mit den Hunden geht irgendwie Alles“. Diese Erfolge geben David und seiner Familie wieder Mut, schenken Hoffnung und Zuversicht.

Für die weitere Therapie und regelmäßige Langzeittherapien reichen die finanziellen Mittel der Familie nicht mehr aus. Für die Etablierung der Therapiefortschritte und die Vermeidung einer zunehmenden Verkrampfung der Muskeln, ist es jedoch notwendig eine Folgetherapie einzuleiten. David und seine Familie benötigen aus diesem Grund dringend finanzielle Unterstützung.

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