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Der siebenjährige Alek zieht die Menschen in seiner Umgebung innerhalb kürzester Zeit mit seiner unerschütterlichen Lebensfreude in seinen Bann. Sein Körper zeigt ihm jedoch seine Grenzen auf – Alek leidet seit seiner Geburt an Tetraspastik, seine Arme und Beine unterliegen ständiger Anspannung, zudem kann er seine Kopf- und Rumpfbewegung nur sehr bedingt kontrollieren. In seiner Kommunikation verständigt er sich durch klare Emotionen, Blickkontakt und verstärktes Lautieren in verschiedenen Tonfrequenzen.

Trotz seines fröhlichen Auftretens haben die vielen Erfahrungen mit Therapeuten und Ärzten bei Alek starke Vertrauensbrüche hinterlassen. Bei dem ersten Besuch des Geniushof e.V. schienen Aleks Eltern von Zweifeln geplagt – wird Alek die Therapie annehmen? Besonders Frauen ließ er im Bereich der Therapie nicht mehr an sich heran. Zu oft haben die Therapien keinen Erfolg gebracht und negative Momente bei Alek hinterlassen. Alek war sich sicher – er lässt keinen Menschen mehr an seinen Körper, mit Ausnahme seiner Eltern.

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Doch dann trat die Therapiehündin „Momo“ in Aleks Leben und ermöglichte der Therapeutin Daniela E. Hahn das Vertrauen von Alek wiederzugewinnen.

Die Therapiebegleithündin Momo eroberte Aleks Herz im Flug. Mit ihr machte es wieder Freude den Kopf zu heben, die Beine anzuwinkeln oder ihr zuzuzwinkern. Momo ermöglichte die therapeutische Arbeit von Daniela E. Hahn. In der tiergestützten Therapie erlernt Alek sich über den Blickwinkel seiner Augen mit „ja“ und „nein“ zu verständigen. Er fasste Mut und sammelte all seine Konzentration, um zu erlernen wie er seine Muskeln bewusst anspannen kann. Schließlich gelang es ihm sogar eine Krabbelposition zu halten, er strahlte förmlich vor Stolz und seine Mutter war zu Tränen gerührt.

Ein großes Ziel der tiergestützten Therapie ist es, dass Alek lernt seine Beine wahrzunehmen und diese zu bewegen. Alek hat Chancen das Krabbeln als Fortbewegungsart zu nutzen. Dies kann jedoch nur durch eine kontinuierliche Therapie ermöglicht werden. Die tiergestützte Therapie ermöglicht Alek eine ganzheitliche Therapiemethode. Er lernt mit Freude seinen Körper wieder wahrzunehmen. Aleks Eltern haben bereits viele Therapien finanziert – leider reichen ihre finanziellen Mittel nicht mehr aus, um regelmäßige Langzeittherapien zu ermöglichen. Alek und seine Familien sind auf die Hilfe von Sponsoren und Therapiepatenschaften angewiesen und suchen dringend Unterstützung.

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