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Unsere Therapiehunde und Therapiebegleithunde

Momo

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Eine ganz Große ist sie inzwischen geworden, und das nicht nur in Zentimetern ausgedrückt. Als acht Wochen altes Podenco-Mischlings-Mädchen kam sie aus Valencia mit ihren Geschwistern zu uns. Von Anfang an war sie anders als ihre Geschwister, neugieriger, gelehriger, sanftmütiger und für jede Streicheleinheit zu haben. Sie besaß zum großen Teil schon die Grundeigenschaften eines Therapiehundes. Was sie leistet, kann man einfach nur als großartig bezeichnen. Mit ihrer Aufgeschlossenheit und ihren liebevollen Blicken schafft sie es, die Menschen zu verzaubern. Geduldig wartet sie auf ihre Aufgaben, selbst bei der einen oder anderen ruppigen Berührung bleibt sie ruhig und gelassen. Ihre Stärke ist, mit ihrer sanften Zungenbewegung die Verkrampfungen bei den Kindern im Bereich der Füße und Hände zu lockern. Sie spürt genau, was von ihr erwartet wird: welches Kind sie fordern kann oder wo Rücksichtnahme und Zurückhaltung angebracht sind. Sensibel und aufmerksam stellt sie sich auf die jeweiligen Bedürfnisse ihrer kleinen Schützlinge ein.

 


 

Leon

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Mit acht Wochen wurde Leon in einem Glascontainer in Spanien gefunden - dank unserer Tierschützerin Juana - kam er dann zum Geniushof. Es war ein kurzes Gastspiel, denn er wurde recht schnell vermittelt. Seine Familie konnte ihn leider nicht behalten und so zog Leon auf den Geniushof in Esgrus. Heute ist Leon drei Jahre alt und wird zum Therapiebegleithund für den aktiven behinderten Bereich ausgebildet. Seine guten Charaktereigenschaften sind Lebensfreude ausstrahlen und freudig auf Menschen zuzugehen. Seine ersten Aufgaben meistert er mit Bravour. Leon lernt mit viel Begeisterungsfähigkeit spielerisch und mit hoher Motivation seine Aufgabe eine nach der anderen auszuführen. Er wird für die aktive Behindertentherapie ausgebildet. Durch ihn werden die behinderten Kinder eine Motivation zum Laufen bekommen. Ziel ist hier, dass Kind und Hund jeweils an einem Arm der Therapeutin gemeinsam Schritt für Schritt ins neue Selbstvertrauen laufen. Ferner sollen die Kinder motiviert werden, alle Bewegungen nachzuahmen, die Leon ihnen vormacht, wie zum Beispiel krabbeln, sitzen, rollen, springen usw.

Ein Blick mit seinen rehbraunen Augen genügt um Hin und Weg zu sein. Und wenn er sich dann noch mit seinem weichen samtenem Fell ganz eng an einen kuschelt und Körperkontakt möchte, fangen Kinderaugen an zu leuchten.

 


 

Otis

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Als Welpe wurde Otis mit seinen Geschwistern auf einem Schrottplatz in Spanien gefunden. Dank unserer Tierschützerin Lola kam er dann zum Geniushof. Nur kurze Zeit lebte er in seiner Pflegefamilie, bis feststand, Otis darf auf den Geniushof in Esgrus einziehen. Otis ist im Februar 2015 geboren und ist in der Ausbildung zum Therapiebegleithund für den aktiven behinderten Bereich.

Seine wundervolle Charaktereigenschaft ist seine Freude in allen Bereichen - bei Menschen oder Tieren. In den Ausbildungseinheiten ist Otis sehr aufmerksam und lernt sehr schnell. Er setzt das Erlernte sofort um und motiviert sich dabei selbst. Dies ist eine wundervolle Eigenschaft, um den Kindern zu zeigen, dass Lernen Spaß macht. Er ist sehr aufmerksam und intelligent, so werden seine Aufgaben im Bereich tiergestützte Therapie sehr vielfältig sein z.B. Lernspiele, kontrollierte Bewegungsabläufe, Ruheübungen auf dem Körper des Menschen und im aktiven Bewegungs- und Motorik-Bereich.

Mit seinen zwei verschiedenfarbigen Augen ist er der Star und verzaubert mit seinem Blick. Sein samtweiches und farbiges Fell zieht magisch zum Kuscheln an und schon heute bringt er die  Kinderaugen zum Leuchten.

 


 

 

 


 

In Gedenken...

Lucia, geb.: 03.2002 * gestorben 04.10.2016

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Sie ist der kleinste Hund in unserer Riege. Hervorragend geeignet für Menschen, die Angst vor großen Hunden haben und einen "Einstiegshund" benötigen, der sie mit der Hundeseele vertraut macht. Den größten Gefallen erweist man Lucia mit ausgiebigstem Streicheln - sie ist ein ausgesprochener Schmusehund. Verträumt legt sie ihren Kopf nach hinten, schließt die Augen und genießt es sichtlich, möglichst viele Hände in ihrem racken Fell zu spüren. Nein, nur nicht aufhören, weitermachen! Hat sie Gefallen an einem Menschen gefunden, ist sie eine treue Begleiterin, die nicht mehr von seiner Seite weicht.

 

Halap, geb.: 01.1997 * gestorben 01.10.2010

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Auf Halap, unseren Rüden, sind wir besonders stolz. Denn aus dem einstigen verschüchterten, misshandelten und verängstigten Hund aus Ungarn, ist ein prächtiger Freund geworden, der mit uns durch dick und dünn geht. Der ideale Hund für unsere verhaltenstherapeutische Hundeschule. Halap animiert. Er benötigt keine großen Gesten und ausladenden Bewegungen, um zu wissen, was er tun soll. Bei ihm reicht ein kurzer Blickkontakt, und Halap "weiß", welches Kommando ansteht - sehr zur Verblüffung manch eines Hundehalters. Halap motiviert. Sowohl die zu trainierenden Hunde, die begeistert mitarbeiten, um ihn vielleicht doch noch "übertrumpfen" zu können, als auch jeden Hundehalter, der unsere Methode des angstfreien Lernens miterlebt. Denn das einzige, das Halap anspornt, Kommandos zu befolgen, ist sein bedingungsloses Vertrauen zu uns. Angesichts seiner schweren Vergangenheit, nötigt uns dieser Teil seines Wesens immer wieder tiefen Respekt ab. Alles, was Halap zu geben hat, geschieht aus Liebe.

Pebbles, geb.: 05.2006 * gestorben 18.02.2010

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Als fünfmonatiger Junghund kam Pebbles im Oktober 2006 aus Ungarn zu uns. Sie hatte in ihrem jungen Leben bis dahin nichts Schönes erfahren. Dank ihrer positiven Lebensenergie, kann sich ihr Wesen in ihrer neuen Umgebung mit lieben Freunden und einer fürsorglichen Familie, frei entfalten. Ihre neue Aufgabe, als Therapiehund vorbereitet zu werden, nimmt sie spielerisch wahr. Gleichzeitig strahlt sie Ruhe und Ausgeglichenheit aus. Sie unterstützt uns schon bei verschiedenen Therapieeinsätzen. Die Kinder fühlen sich von dem weichen, schwarzen und seidig glänzenden Fell angezogen und wollen Pebbles ständig anfassen, was den positiven Effekt der motorischen Bewegungsabläufe bewirkt.

 

Laika, geboren: 01.1994 * gestorben: 21.01.2008

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Laika, unsere Hündin mit dem leichtfüßigen Gang eines Zen-Mönches, ist so leicht nicht aus der Ruhe zu bringen. Geduldig lässt sie selbst die ungeübteste und ruppigste Hand an sich ziehen und zerren, wenn es darum geht, die Sensibilität eines geistig und körperlich behinderten Kindes zu fördern. Sie ist die Ruhe in Person, freundlich, praxiserfahren und zuverlässig. Selbstverständlich immer in Begleitung eines erfahrenen Therapeuten, der sie vor stürmischen Kinderhänden schützt, die all zu genau die Anatomie von Ohr und Auge erforschen wollen. Ihr dickes weiches Fell, wirkt beruhigend auf das vegetative Nervensystem und fördert die Aufmerksamkeit und Konzentrationsbereitschaft besonders unruhiger Kinder.

 

Fanny, geboren: 03.2002 * gestorben: 28.02.2005

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Dem wachen und neugierigen Blick unserer Hündin Fanny entgeht rein gar nichts. Ein Wirbelwind, der die kleinste Gelegenheit nutzt, dazuzulernen. Uns immer wieder mit neuen Kunststücken zu begeistern, ist ihr ein inneres Bedürfnis, das sie zu einer lernfreudigen und intelligenten Begleiterin für behinderte Menschen macht. Zeitung holen, beim Socken ausziehen helfen: mit Elan ist sie dabei. Nebenschauplätze und Ablenkungsmanöver kennt sie nicht - ihren Aufgaben widmet sie sich mit ganzer Hingabe. Besonders unsere mehrfach behinderten Kinder sind von ihrem mimischen Talent begeistert, denn Fanny "spricht". Lautstark imitiert sie Töne und Mimik, die sie zuvor auf den Gesichtern ihres Gegenübers ausgemacht hat. Eine wertvolle Unterstützung in der Sprachtherapie. Unsere Kinder lieben sie.

Link zu dem Nachruf mit Bildern von Fanny

 


Wir sagen Danke!


Für die wunderbare Zeit mit unseren beiden Therapiehündinnen Lady und Princess.

Sie haben in der Zeit als Therapiehunde, vielen Kindern auf ihre liebevolle Art geholfen. In ihren Aufgaben schenkten sie den Kindern viel Lebensfreude.

Princess konnte mit ihrer geschickten Laufarbeit auf den Hinterläufen die Kinder dazu motivieren, mit ihr gemeinsam zu laufen. Aufgrund ihrer Gehorsamkeit war es für die Kinder problemlos möglich, ihr Kommandos für den Geschicklichkeitsparcours zu erteilen und selbst die eine oder andere Übung mit Spaß zu erlernen. Die Kinder ließen sich von ihr immer animieren und waren dadurch mit großem Eifer bei den Übungen dabei.

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Lady verstand es mit ihrer lustigen Art die Kinder zum mitmachen der körperlichen Aufgaben zu ermuntern. Eine weitere Freude war es mit anzusehen, wie sie mit ihrer Lebendigkeit den Kindern, die im Rollstuhl saßen, Aufmunterung und Energie vermittelte. Da sich die Tätigkeitsschwerpunkte in der Therapie verlagert haben, können wir Princess und Lady leider nicht mehr einsetzen.

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Princess und Lady konnten aufgrund Platzmangels nicht bei uns wohnen und waren daher in Pflegefamilien untergebracht. Diese haben sich bereits seit vielen Jahren um die liebevolle Betreuung und Verpflegung der Hündinnen gekümmert. Daher freut es uns sehr, dass Princess und Lady in ihrem vertrauten Umfeld noch viele weitere glückliche Jahre als reine Familienhunde verbringen können. Auch Ihnen möchten wir herzlich für die Unterstützung danken.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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